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  • Webinar für Servicetechniker
    „Services Etikette Deutschland vs. China“

    Termin: 30. Mai 2017 von 15.00 – 16.30 Uhr

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  • Ausbildung zum "Knigge"-Trainer (w/m)
    Seit 1999 führen wir Etikette-Trainer-Ausbildungen durch. TAKT & STIL ist auch Kooperationspartnerin der Steinbeis Hochschule Berlin (SHB).
    Die ersten erfolgreichen Absolventinnen werden bald die begehrten Zertifikate mit Hochschulabschluss in den Händen halten. Sie werden ihren zukünftigen Teilnehmenden die Inhalte praxisnah, spannend und inspirierend vermitteln: als Competence Trainer für Business-Etikette (SHB) + als Competence Trainer für Interkulturelle Business-Etikette (SHB).
    Gratulation! 

    Sie wünschen einen eigenen "Knigge"-Trainer (w/m) mit oder ohne Hochschul-Zertifizierung für Ihr Unternehmen? Dann sind Sie hier richtig.

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In meinem Netzwerk Etikette Trainer International (ETI) erscheinen monatliche Beiträge der Mitglieder rund um die Themen Auftreten, Stil und Umgangsformen.

Hier können Sie den aktuellen Beitrag lesen:

Networking für die Karriere: 7 Strategie-Tipps

Hamburg, 30. April 2017. Eine der langfristig besten Investitionen in geschäftlich und privat erfolgreiche Beziehungen ist die gelegentliche Einzahlung auf das Gefälligkeitskonto. Kontakte nicht nur zu knüpfen, sondern auch zu pflegen und dran zu bleiben, ist die Grundlage für effektives Networking. Voraussetzung ist, niemals eine Beziehung auszunutzen, sondern durch Geben und Nehmen das gegenseitige Vertrauen aufzubauen und zu erhalten.

1. Pflegen Sie Ihr Know-who genauso selbstverständlich wie Ihr Know-how
Widmen Sie regelmäßig einen bestimmten Teil Ihrer Zeit dem Networking. Knüpfen Sie Kontakte, pflegen Sie Bekanntschaften, tauschen Sie Informationen aus, nutzen Sie Synergien. Und vor allem: Tun Sie Personen in Ihrem Netzwerk einen Gefallen – ohne versteckte Motive oder die Erwartung, dass sofort etwas zurückkommt.

2. Analysieren Sie Ihr Netzwerk
Misten Sie aus. Gehen Sie all Ihre Kontakte durch. Handy, Adressdateien, Visitenkarten, Terminkalender. Welche Kontakte sind für Sie wertvoll, ausbaufähig und welche können Sie streichen?

3. Legen Sie Ihre Ziele fest
Wen wollen und wen müssen Sie kennenlernen, um beruflich erfolgreicher zu sein? Was haben Sie vor: einen Karriereschritt? Mehr Kunden? Den Horizont erweitern? In einer neuen Branche Fuß fassen? Ein Netzwerk ist dann karriereförderlich, wenn die Personen darin nicht mehrheitlich aus der gleichen Branche, Hierarchiestufe, Interessensgruppe oder gleichen Alters und Geschlechts sind.

4. Managen Sie Ihre Kontaktliste
Legen Sie eine Liste an mit privaten, beruflichen und sich überschneidenden Kontakten. Halten Sie fest, wann und wo Sie diese Person kennengelernt haben, was Sie gemacht/ worüber Sie gesprochen haben, was die nächsten Schritte sind. Und auch, durch wen Sie diese Person kennengelernt haben. Diese Personen sind Ihre Vermittler und wichtig! Auch sie müssen gepflegt werden.

5. Bereiten Sie sich auf Events vor
Besorgen und studieren Sie die Gästeliste. Namen prägt man sich besser ein, wenn man sie vorher schon einmal gelesen hat. Wen möchten Sie kennen lernen? Sie können dieser Person vorab auch eine Mail schicken und sagen, Sie würden sich freuen, sie persönlich kennenzulernen. So fällt der Kaltstart weg. Wen könnten Sie wem vorstellen? Menschen miteinander bekannt zu machen ist ein wichtiger Teil des Netzwerkens. Informieren Sie sich auch über die Event Location und beobachten Sie was um sie herum geschieht. Das sind gute Eisbrecher für den Small Talk.

6. Small Talk bedeutet nicht Small Horizon
Kultivieren Sie Ihr Interesse für Menschen und Themen. Gehen Sie in jedes Gespräch mit der Annahme, dass der andere ein Experte in etwas ist und Sie etwas Neues lernen können. Hören Sie zu mit der Absicht zu verstehen, nicht um eine Antwort zu geben. Überlegen Sie, wie Sie von sich und Ihren Interessen sprechen. Ist es interessant, spannend? Möchte man noch mehr darüber erfahren? Werden Sie danach gefragt, was Sie beruflich tun, beginnen Sie damit, warum Sie tun was Sie tun und dann erst Ihre Berufsbezeichnung. Was begeistert Sie an Ihrem Job? Was finden Sie spannend? Welches sind Herausforderungen? Benutzen Sie Beispiele, Bilder, Metaphern, Analogien.

7. Werden Sie niemals zur Networking-Nervensäge
Ein Networking Event ist keine vornehme Form von Kaltakquise. Gehen Sie nicht auf Kontaktjagt; das mögen die wenigsten Leute und es trägt selten Früchte. Aber lassen Sie sich auch nicht in einem Gespräch festnageln, sodass Sie nicht weiterkönnen. Möchten Sie das Gespräch verlassen, ist es einfacher, wenn Sie selber gerade das Wort haben, als wenn Sie darauf warten, dass Ihr Gesprächspartner Luft holt und Sie ihn unterbrechen können. Blicken Sie auf das Gespräch zurück, sagen Sie, was Ihnen besonders gefallen hat oder was Sie interessant fanden. Und dann verabschieden Sie sich. „Es hat mich gefreut, Sie kennen zu lernen. Ich fand sehr interessant, was Sie über XY (Thema) gesagt haben. Danke für das nette Gespräch.“ (Und wenn Sie in Kontakt bleiben möchten, fragen Sie nach einer Visitenkarte: „Vielleicht können wir diese Unterhaltung ein anderes Mal fortsetzen. Haben Sie eine Visitenkarte?“). Ich werde noch ein paar Leute begrüßen gehen. Auf Wiedersehen.“.

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