Feste feiern

Weihnachtsbesuch

Macht bitte keine Umstände!

Jedes Jahr das gleiche Lied. Nein, nicht „Oh du fröhliche...“, sondern „Wo feiern wir Weihnachten?“ Spätestens ab der Adventszeit türmt sich Frage um Frage matterhornhoch auf.

Als das wären: Dürfen wir als junge Familie einfach mal zu Hause bleiben, um gemeinsam mit den Kids ein ganz intimes Fest nach unserem Geschmack zu gestalten? Was sagen dann die Eltern und Großeltern dazu? Fühlen sie sich einsam und aufs Nebengleis gestellt? Sollten wir ein Eltern- oder Großelternpaar zu uns einladen, um nicht undankbar zu wirken? Wenn ja, welche der Altvorderen, denn alle passen ja nicht um den Tisch? Und können wir Tante Agathe allein trauern lassen, wo der Onkel doch erst kürzlich verstorben ist? Oder: Sollten wir einfach zum Skifahren oder in die Südsee abhauen, um die Qual der Wahl zu vermeiden?

Wochenlang laufen die Telefone heiß, um das Für und Wider aller Möglichkeiten mit den Betroffenen zu diskutieren. Wer in Patchwork-Familien lebt, hat ein noch größeres Palaverpensum zu absolvieren. Kind beim Vater oder bei der Mutter? Was ist mit den drei oder vier Omas und Opas? Kein Wunder, dass vor dem heiligen Fest regelmäßig Stress aufkommt. Dabei sollte ja eigentlich besinnliche Vorfreude auf dem Terminplan stehen.

Allein schon der Gedanke, dass Weihnachtsreisende damit rechnen müssen, mit dem Auto endlos lange im Stau zu stehen oder in der überfüllten Bahn hocken müssen, ist der Horror. Und wer schließlich auserkoren wurde, das Fest auszurichten, muss putzen, Betten beziehen, große Mengen einkaufen (die Verwandten fahren am nächsten Tag ja noch nicht weg, weil sich sonst die Anreise nicht lohnt), kochen, dauernd reden und sich kümmern, Bad und Weinkeller teilen, Wertsachen vor der aufgekratzten Kinderschar in Sicherheit bringen.

Auch wenn alle vorhergesagt haben: „Macht doch bitte keine Umstände!“ lässt sich diese Mammutarbeit nicht vermeiden. Aber ja, Weihnachten ist das Fest der Liebe, wir sehen das nicht so eng. Und dass nach den Festtagen mit Scheidung gedroht wird, ist doch ein willkommener Nervenkitzel im tristen Ehealltag. Denken wir an die leidenschaftliche Versöhnung nach der Explosion ...

Eins ist klar: Alle Familientraditionen kann niemand berücksichtigen. Dazu gehören auch das Weihnachtsessen, der Baumschmuck, der Kirchgang, die Kleidung, Bescherung vor oder nach dem Mahl. Kompromisse sind ja gut und schön, aber nie eine perfekte Lösung, die jedem gefällt. Also bleibt nur, die totale Überbewertung des Heiligen Abend als Großfamilientreffen endlich abzuschaffen.

Was spielt es schon für eine Rolle, ob man sich genau am 24. Dezember oder später besucht? Das ist doch zu jeder Zeit (meistens) eine Freude, unabhängig vom Datum. Und am Weihnachtsabend mal allein oder zu zweit zu feiern, muss für die Älteren - bei einem Minimum an Verständnis - kein Weltuntergang sein. Im Gegenteil, es gibt keinen Stress durch den Einfall familiärer Horden.

Lassen wir doch den Jungen die freie Entscheidung, was sie mit dem Weihnachtsfest anstellen wollen! Solche Großzügigkeit der Älteren zahlt sich immer aus und der Familienfrieden ist gewahrt. Was gibt es Schöneres? Susanne Helbach-Grosser (November 2015)

Osterbräuche

Wenn sich nach einem langen Winter die Natur wieder regt, feiern Deutsche eins ihrer schönsten Feste: Ostern. Die Herkunft des Wortes „Ostern“ ist unklar. War die germanische Frühlingsgöttin „Ostara“ Namensgeberin? Zutreffender ist wohl die Ableitung vom Urwort „Morgenröte“, weil viele Menschen die Nacht vor Ostern in den Kirchen verbrachten und so auch den Sonnenaufgang miterlebten.

Österlicher Speiseplan

Jeweils am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond hat die am Aschermittwoch begonnene 40-tägige Fastenzeit ein Ende. Auf dem österlichen Speiseplan stehen dann traditionell bunt gefärbte Ostereier als Symbol für Fruchtbarkeit und neues Leben. Einst wurden dazu die Eier ausschließlich rot gefärbt. Im Mittelalter galten Eier als „flüssiges Fleisch“, dessen Verzehr während der Fastenzeit verboten war. So sammelten sich bei den Bauern eine Menge Eier an, die – gekocht und konserviert – dann zu Ostern als Zahlungsmittel eingesetzt wurden. So erhielten die Gutsherren ihre Steuer und die pfiffigen Bauern wurden überschüssige Eier los. In späterer Zeit trug man solch präparierte Eier zur Weihe in die Kirche.

Das Bemalen und Verzieren von Eiern wird in unseren Breiten erstmals im frühen 13. Jahrhundert erwähnt, 1615 taucht die Bezeichnung „Osterei“ auf. Der russische Goldschmied Carl Peter Fabergé schuf zwischen 1884 und 1917 kostbare Eier aus Gold, Silber, Glas oder Porzellan für die Zarenfamilie und deren Freunde.

Luftiges Hefegebäck (Osterzopf/Osterbrot) und zartes Lamm stehen heutzutage (ebenfalls) für österliche Speisen. Ungesäuertes Brot hatte kirchliche Traditionen und Priester weihten einst ganz besonders das Lammfleisch. Nach altem Brauch wurde Grünes am Gründonnerstag gegessen (erster Bärlauch, Spinat), Fisch an Karfreitag (Kabeljau, konservierter Stock- oder Klippfisch). Den Karsamstag verbrachten die Menschen früher mit den vielfältigen Vorbereitungen für das Festessen am Ostersonntag. Wer zu Ostern in ein anderes Land reist, merkt wie reich (und zum Teil ähnlich) dort kulinarische und andere Traditionen sind.

Nicht nur in der bayrischen Oberpfalz ist der alte Osterbrauch des „Eiertitschens“ noch üblich. Zwei Spieler stoßen dabei je ein hart gekochtes, buntes Ei von beiden Seiten gegen einander. Verlierer ist, wessen Ei eine Bruchstelle abbekommt und gibt seines dem Mitkicker.

Tradition und Symbolik
Was wäre Ostern ohne fleißige Osterhasen? Schon gut 300 Jahre n. Chr. fand man es pädagogisch sinnvoll, Kindern das Märchen vom Osterhasen zu erzählen. Denn nur brave Kinder bekommen ja bekanntlich Geschenke. Niemand weiß wirklich, wie der Hase ins Spiel kam. Vielleicht machte ihn seine sprichwörtliche Fruchtbarkeit zum Spezialisten fürs Eier-Verstecken. In anderen europäischen Regionen liefern Ostermann, Storch, Fuchs oder Lamm die Ostergeschenke.

Vor allem in katholischen Gebieten begeht man den Brauch des Osterfeuers. Es symbolisiert das neue Licht, das mit Christus in die Welt kommt. Die meterhohen Reisig-Stöße werden bis zur Osternacht gut bewacht, dann geweiht und mit dem Licht der kirchlichen Osterkerze entzündet. Die Asche des Osterfeuers wird aufgehoben und für das Aschenkreuz am Aschermittwoch des folgenden Jahres verwendet.

In manchen Gegenden Deutschlands werden am Abend des Ostersonntags riesige, kunstvoll gebundene, brennende Osterräder von einem Berg oder Hügel hinab ins Tal gestoßen. Die Stadt Lügde im Kreis Lippe ist eine einzigartige Adresse für alle, die diesem spektakulären Schauspiel beiwohnen möchten. Jährlich am Ostersonntag lässt man dort bei Einbruch der Dunkelheit brennende Räder ins Tal der Emmer hinabrollen. Vorläufer dieses Brauchtums ist vermutlich der heidnisch-germanische Sonnenkult.

Wer einen fließenden Bach kennt, der sollte bei Sonnenaufgang sein ganz eigenes Osterwasser schöpfen, denn das hat eine segensreiche Wirkung, weiß der Volksglaube. Wer dabei aber schwatzt, gar lacht oder etwas verschüttet, wird kein heilsames Resultat erzielen! Vielerorts kann das Osterwasser auch von geweihten, üppig geschmückten Brunnen geholt werden. Susanne Helbach-Grosser (2017)

Wenn heute Graf Dracula klingelt …

… ist es wieder soweit. Es ist Halloween.

Bei Anbruch der Dunkelheit wandern Henker, Zombies, Vampire und Skelette von Haustür zu Haustür durch die Nachbarschaft.

„Süßes oder Saures!“

Man kann natürlich die Tür für sie öffnen oder auch nicht. Wer vorbereitet ist, lässt in ein Körbchen mit (eingewickelten) Naschereien greifen.
Die „Geisterabwehrer“ wissen noch genau, an welcher Wohnungstür es sich im letzten Jahr lohnte, fordernd seine Plastiktüte hinzuhalten.

„Trick or Treat“ - Streich oder Leckerbissen!

Nur fragen darf man sie nicht, woher dieser Brauch kommt und warum sie am 31. Oktober unterwegs sind. Das kann fast niemand beantworten.

Die Nacht vor Allerheiligen (engl. „All hollows’ eve“) wurde vor allem in Irland unter dem mundartlichen Begriff „Halloween“ gefeiert. Dabei haben sich offensichtlich christliches Denken und keltischer Geisterkult vermischt. Aber wirklich belegt scheint das nicht zu sein.
Mit den irischen Einwanderern kam diese Tradition in die USA und nach Kanada und hat dort - zum Teil stark kommerzialisiert - einen ähnlichen Stellenwert wie in katholisch geprägten Teilen der Welt der Karneval.

Man kann natürlich Halloween in Deutschland für profitorientierten Humbug halten, mit dem man irgendwo im Kalender zwischen sommerlichen Grillpartys und dem 1. Advent noch ein Verkaufs-Event mit allem möglichen Schnickschnack etablieren wollte (Margot Käßmann). Tatsächlich ist Halloween auch in Deutschland nicht mehr wegzudenken.

Streiche gehören ebenso fest zum Programm wie gruselige Verkleidungen und das Klingeln in der Nachbarschaft. Doch viele Streiche sind eben keine Kavaliersdelikte: Die Androhung von „Saurem“ kann zur Nötigung werden, sagt der Partneranwalt der ROLAND-Rechtsschutz-Versicherungs-AG Jürgen Renz. Die Ankündigung, Zahnpasta unter die Türklinke zu schmieren, hat natürlich eine andere Qualität als die Drohung, die Autoreifen aufzuschlitzen. Die Strafen für Nötigung richten sich nach dem Alter des Täters. Bei unter 14-Jährigen bleibt es bei einer Ansprache durch die Polizei. Wer zwischen 14 und 21 Jahre alt ist, muss mit erzieherischen Maßnahmen wie beispielsweise Sozialstunden rechnen. Über 21-jährige Übeltäter gelten strafrechtlich hingegen als Erwachsene und erhalten eine Geldstrafe oder -auflage, die je nach ihrer wirtschaftlichen Situation variiert.

Das wissen Eltern: Sie haften für ihre Kinder nur bei verletzter Aufsichtspflicht. Beispielsweise, indem sie einem Kind oder Jugendlichen von unter 16 Jahren erlauben, nach 22 Uhr draußen unterwegs zu sein, und wenn das Kind oder der Jugendliche während dieser Zeit Dinge beschädigt. Ansonsten haften Kinder in Deutschland bereits ab einem Alter von sieben Jahren selbst.

Dies sollten Eltern ihrem Grafen Dracula heute Abend mit auf den Weg geben: Keine Sachbeschädigungen begehen wie das Zerstören von Blumenbeeten und Beschmieren von Hauswänden, Bewerfen von Hausfassaden oder Autos mit Eiern, Abbrennen von Feuerwerkskörpern, überdurchschnittliche Lärmbelästigung. Ganz gemein ist es auch, kleineren Kindern ihren gesammelten Süßkram zu stehlen! Susanne Helbach-Grosser (2013)

Der Blumenhändler-Tag

Am 14. Februar zelebrieren wir und die Blumenhändler wieder den Valentinstag.

Wer war eigentlich dieser Valentin?
Valentin war Bischof von Terni, einer italienischen Stadt in Umbrien. Kaiser Claudius II. ließ ihn am 14. Februar 269 in Rom enthaupten, weil er sich nicht an das Verbot hielt, Soldaten christlich zu verheiraten. Hintergrund dieses Verbotes war, dass unverheiratete Soldaten mangels familiärer Bindung motivierter in den Krieg zogen. Valentin traute sich jedoch und somit die Soldaten. Mit Blumen aus seinem Garten gratulierte er den Paaren. So wurde er zum Patron der Liebenden und Verlobten. Ein direkter Bezug des Blumenschenkens zu Valentin von Terni konnte jedoch bis heute nicht aufgedeckt werden.

Wie kam der Valentinstag zu uns?

Der Brauch, am St. Valentine’s Day handschriftliche Grüße auszutauschen und sich eine Kleinigkeit zu schenken, ist im 17. Jahrhundert in Großbritannien entstanden. Ende des 18. Jahrhunderts gab es auf der Insel dann die ersten gedruckten Karten. Die lukrative Tradition schwappte über den Großen Teich und fand in den Vereinigten Staaten seine Fortsetzung. Männer waren es, die den Brauch zu uns brachten: Amerikanische Soldaten. In Nürnberg veranstalteten sie 1950 den ersten „Valentinsball“.

Seit Jahrhunderten wird nun dieser Tag in vielen Ländern als Tag der Liebenden zelebriert. Wenn auch vielleicht in unterschiedlicher Art und Weise – die Botschaft ist immer dieselbe: Ich liebe Dich, I love you, je t’aime … Zudem steht er auch für den Erhalt und die Wertschätzung einer (Liebes-) Beziehung. Darum wird es irritieren, wenn der Vater der Tochter oder die Kollegin dem stets hilfsbereiten Teamleiter ein Geschenk macht. Dafür gibt es genügend andere Gelegenheiten im Jahr. Ein Geschenk zum Valentinstag wird immer so verstanden werden, dass es nicht kollegial, sondern eher amourös gemeint ist.

Auch andere Fettnäpfchen lauern!

Erste Frage: Blumen, Konfekt oder etwas ganz anderes verschenken? Alles ist erlaubt – da jedoch die Blumenhändler nach eigenen Angaben rund 20 Millionen Schnittblumen und 1,5 Millionen Topfpflanzen jährlich am 14. Februar verkaufen, sind die wohl klarer Favorit.

Zweite Frage: welche Blumensorte, welche Blumenfarbe?

Da Männer meist bei Blumen nur an die Schaumkrone eines frisch gezapften Bieres denken, gibt’s hier einen Erste-Hilfe-Kurs.
Das Wichtigste - meine Herren – ist, an diesen Tag zu denken! Ein empörtes weibliches: „Wir schenken uns doch wohl nichts zum Valentintag“ nehmen Sie nie ernst!!

Für die meisten Männer heißen rote Rosen Liebe, Primeln heißen für sie auch Liebe, Azaleen + Orchideen heißen wie jeder gebundene Strauß über 10,00 Euro selbstverständlich Liebe.

Welche Farben sagen was aus?
Mit Farben verhält es sich wie bei Geschmäckern. Über beides lässt sich streiten. Für Ihre Herzallerliebste werden Sie schon die richtige Blumenfarbe aussuchen. Wenn SIE auf weiße Blumen steht, okay. Ansonsten wäre es wichtig zu wissen, dass weiße, robuste Blumen nicht nur bei Asiaten und Indern als Trauerblumen gelten.

Die NO-NO-NO-GOs: Ein Alptraum für jede Frau ist ein Strauß, der aussieht, als käme er vom Discounter (von jeder botanischen Sorte ein Stängel!) oder von der Tankstelle (pardon, hier hat sich im Laufe der Jahre etwas zum Besseren getan). Werden Sie ein disziplinierter Schenker: Im Blumengeschäft fällt dieses prächtige Bündel Anemonen ins Auge - kaufen Sie es! Ein Arm voll Tulpen? Wunderbar! Machen Sie einen großen Bogen um klitzekleine rosa Röschen und Nelken, plumpe eingefärbte Blumen und solche, die ihr Köpfchen nur mit einem (sichtbaren) Draht halten können. Trockenblumen (richtig, richtig schlimm!) sind Blumen zweiter Klasse und sagen etwas über Ihre Beziehung aus. Lassen Sie sich um Himmels Willen keinen Firlefanz für Ihren Strauß aufschwatzen: Lackspray, Wattebüschel, Rallyestreifen und Fuchsschwanz. Blumen sind keine Mantas!

Wie überreicht man Blumen?

In Deutschland ohne Papier. Klarsichtfolie ist eine Gemeinheit der Blume und der Dame gegenüber. Die Blume fühlt sich so unwohl wie Sie in einem Acrylpullover. Und der Liebsten wird das Schönste genommen: die Überraschung. Wohnt man nicht zusammen, schickt man die Blumen per Boten. Früh genug bestellen ist an diesem „heißen Tag“ sehr empfehlenswert.

Für alle diejenigen, die den Valentinstag konsequent ignorieren, sind hier als Trost die Bauernregeln zum Namenstag:

  • Ist’s am Valentin noch weiß, blüht zu Ostern schon der Reis.
  • Am Tag von Sankt Valentin, gehen Eis und Schnee dahin.

Obendrein: sollte in einer Partnerschaft nicht jeder Tag Valentinstag sein? Susanne Helbach-Grosser (2014)

Sommerzeit – Cocktailparty

Zeit für gesellige Verpflichtungen, für unkomplizierte Einladungen, für Partys. Die große Terrasse steht zur Verfügung, der eigene Garten …

Möchten Sie selbst Gastgeber/in einer geschäftlichen oder privaten Cocktailparty sein, ohne die eigenen Räumlichkeiten dafür zu „opfern“ oder wenn Sie im Ausland weilen, können Sie gut eine Hotelsuite, eine beliebige Bar Ihrer Wahl oder eine Gartenwirtschaft dafür anmieten. Sogar mobile Cocktailbars sind buchbar (www.catering-concepts.dewww.cocktailmobil.de)

Hier einige Tipps für den reibungslosen Verlauf. Die Cocktailparty – dieses schöne Ereignis, bei dem man relativ mühelos viele Menschen zusammenführen kann - ist zeitlich zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr angesiedelt. Wenn wir davon ausgehen, dass der Gast ca. eine Stunde bleibt, ist spätestens um 21.00 Uhr alles vorbei. Laden Sie ganz stilvoll Ihre Gäste schriftlich zwei bis drei Wochen vorher ein. Spontanfeiern erfordern natürlich andere Mittel. Cocktails servieren Sie im Stehen, das heißt, Tische und Stühle sind hinderlich.

Als kluger Gastgeber fügen Sie Ihrer Einladung einen Dresscode an, damit sich alle wohl fühlen. Jetzt im Sommer käme wohl niemand auf die Idee, „Dunkler Anzug“ zu benennen. Genügend Fantasiebezeichnungen wie sporty attire, sommerlich-elegant, zwanglos, leger … sind vage und mit viel Interpretationsspielraum bedacht. Sind Sie Gast mit solch einer Dresscodeempfehlung, rate ich Ihnen, unbedingt beim Gastgeber nachzufragen, was denn nun gemeint sei. So könnte z. B. mit „Sommerlich-festlich/elegant“ gemeint sein: ER: heller Anzug oder Jackett, offenes Hemd, auch Poloshirt, jedoch keine kurzen Hosen, keine T-Shirts, keine Sandalen. Für SIE: luftige Sommerkleidung, ärmelloses Kleid (Etuikleid aus Seide), offene Schuhe, große Tücher, Farbe.

Nur bei privaten Anlässen sind Blumen oder ein kleines Geschenk als Mitbringsel angemessen.

Lassen Sie neben den gängigen Cocktails und Softdrinks (Fruchtcocktails aus frischen Säften) Canapés und andere Kleinigkeiten servieren. Seien Sie vorab sicher, dass Ihnen wirklich mundgerechte Happen geliefert werden, die man auf einmal in den Mund befördern kann! Lassen Sie den unteren Teil der Gläser mit eisgekühlten Getränken jeweils mit einer nicht färbenden Papierserviette umwickeln, damit vom Kondenswasser nasse Finger vermieden werden. Halten Sie selbst Ihr Glas stets in der linken Hand, denn bei einem Cocktail ist eigentlich immer Begrüßungs- und Verabschiedungs-Phase für die Gastgeber. Ihre Gäste werden sicher das „Bäumchen-wechsel-dich“-Spiel hervorragend beherrschen, von einem Menschengrüppchen zum anderen wandern, neue Kontakte knüpfen und Visitenkarten austauschen.

Die gereichten Cocktails sollen erfrischen und bestehen meist aus verschiedenen Alkoholika, gemixt mit Sirup, Sahne, pürierten Früchten, Sodas, Gewürzen und gestoßenem Eis. Fruchtige Daiquiris sind darunter, Margaritas, Mojito, Cuba Libre oder Tom Collins (Gin). Ein guter Drink sollte nie mehr als 5 cl Alkohol enthalten. Alkoholfreie Cocktails tragen den Zusatz Virgin.

Macht es einen Unterschied, ob man Martini schüttelt oder rührt? Klassisch wird Martini gerührt, weil er dann schön klar bleibt. In London bestellen Eingeweihte zur Cocktailstunde einen „Vesper-Martini“, ganz wie Daniel Craig in seinem ersten James Bond. Rezept: Eine Einheit Lillet Blanc aus Podensac bei Bordeaux, drei Einheiten Gin, ein Maß Wodka und Eis werden gerührt und mit einem Schuss Zitrone serviert. Wenn der Barmann beflissen die Frage stellt: „Geschüttelt oder gerührt?“, dann raunzt der neue Bond ihn an: „Sehe ich aus wie jemand, den das interessiert?“

Angestoßen wird stets mit der gleichen kalten Getränkesorte, vorzugsweise mit weinhaltigen. Wer sich mit Häppchen von der Platte bedient, nimmt stets auch einen Teller oder zumindest eine Serviette mit. Denn ein Malheur kann immer passieren. Einen (weiterhin) wunderschönen, unkomplizierten Sommer wünscht Ihnen Susanne Helbach-Grosser (2010)

„Ein gutes Neues!“

„Ein gesundes neues Jahr!“ „Happy New Year!” „Prosit Neujahr!“ „Froh’s Neu’s!“ – unbegrenzt lange wünschen?

Wenn sich die Nordic-Walkinggruppe im neuen Jahr erstmals wieder trifft, der Stadtrat erneut tagt, die Krabbelgruppe, der Elternbeirat, das Lehrerkollegium zusammenkommt - dann ist für die meisten klar, dass gute Wünsche zum Jahresbeginn ausgetauscht werden. Mit Handschlag. Auch wenn das Jahr schon fortgeschritten ist. Im Freundes- und Bekanntenkreis sowieso.

Auf Geschäftsebene treten dagegen oft Unsicherheiten auf: Wie lange “darf” man denn eigentlich ein gutes neues Jahr wünschen? Oft sieht oder spricht man ja Kunden und Geschäftspartner erst, wenn das Jahr schon einige Wochen alt ist.

Klare Antwort: So lange Sie möchten! Gute Wünsche haben kein Verfalldatum. Trotzdem tun Sie sich bei eher wenig guten Bekannten schwer? Das ist verständlich. Sicher helfen folgende Empfehlungen weiter:

  • Vergessen Sie generell einen Stichtag
  • Allerdings ist bei eher Fremden der Neujahrsgruß auf etwa Mitte Januar zu beschränken
  • Neujahrswünsche können auch nach etlichen Wochen noch angebracht sein
  • Dann sollten entsprechende Formulierungen die guten Wünsche einleiten, wie zum Beispiel: „Wir haben uns dieses Jahr noch nicht gesehen. Ich möchte Ihnen aber auf jeden Fall ein gesundes, erfolgreiches 2011 wünschen.“ Oder: „Das Jahr ist zwar schon fortgeschritten, aber für gute Wünsche ist es nicht zu spät, wie ich meine. Nur das Beste für Sie im ersten Jahr des neuen Jahrzehnts.“
  • Gar nicht empfehlenswert ist ein hingeworfenes „Frohes Neues“ – oder noch kürzer: „Froh’s Neu’s“. Diese äußerst knappen Formulierungen sind nicht wertschätzend und klingen auf keinen Fall ernst gemeint. Um einen kompletten Satz kommen Sie nicht herum.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen 1 erfolgreiches neues Jahr, 12 gesunde Monate, 52 schöne Wochen, 365 tolle Tage, 8760 angenehme Stunden und 525.600 glückliche Minuten. Happy New Year! Susanne Helbach-Grosser (2016)

Ja, wie närrisch sind denn Sie?

Nun hat sie uns wieder fest im Griff – die fünfte Jahreszeit.

Meine Lübecker Freunde können nur mitleidig gucken, wenn sie von unseren süddeutschen diesbezüglichen Aktivitäten hören: „Hat sich nicht Fasching schon ein bisschen überlebt? Die jungen Leute können doch heutzutage immer Party machen. Ja, früher … das konnte man ja verstehen, wenn dann alle einmal jährlich ausbrachen … Wie sich die Leute in dieser Ausnahmezeit benehmen! Mit peinlichen Kostümen, abstoßender Musik, Männerballett ... Und mit konservativen Besoffenen können wir nun mal nichts anfangen!“

Wenn das Karneval-Gen fehlt, dann beginnt das Grauen schon erbarmungslos mit der Radiowecker-Tätärä-Musik. Angeblich fliegen ganze Flugzeugladungen von Hamburg und Berlin an den Rhein, um zu schunkeln. Nicht jeder kann für die tollen Tagen die Gegenrichtung nehmen. Oder im Büro ein Pappnasenverbot aussprechen.
Jetzt stellen Sie sich vor, als echter Faschings-, Karnevals- oder Fasnets-Muffel oder leidenschaftlicher Anhänger sollen Sie wichtigen Geschäftsbesuch betreuen. Es gibt nämlich immer ein paar „arme Schweine“, die ausgerechnet zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch Gäste aus Übersee treffen müssen.

Takt- und Stilregeln gibt es nicht nur in den Hochburgen Mainz, Köln oder Düsseldorf zu beachten.
Am Donnerstag vor Rosenmontag (Weiberfastnacht) ist es Brauch, dass Frauen den Männern die Krawatten abschneiden. Wer sich’s gefallen lässt, wird mit einem Schmatz belohnt. Viele alte Krawatten im Handgepäck = viele Bützje! Wer einen Horror davor hat läuft den ganzen Tag mit einer selbst abgeschnittenen Krawatte herum oder mit einer Fliege, dem absoluten Spaßkiller! Und gänzlich unmöglich ist sauertöpfisches Gebrumme beim Anblick einer Schere: „Komm mir bloß nicht zu nah!“

In Düsseldorf wird „Alt“ verkauft und „Helau“ gerufen. In Köln rinnt nur „Kölsch“ die Kehle runter bevor „Alaaf“ gerufen wird. Niemals verwechseln!
In den Städten ist es laut, auch tief in der Nacht. Darum sollten Ihre Gäste besser auf Hotels im Umland ausweichen, die gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind, denn niemand kann sich an diesen tollen Tagen auf (bestellte) Taxis verlassen.

Wer seine (ausländischen) Gäste in den Genuss der Straßenumzüge bringen will, sollte sich 1-2 Stunden vorher am Straßenrand einfinden, um gute Sicht auf den Gaudiwurm zu haben. Keine Angst – niemand verdurstet dabei! Mitschunkeln ist besser gegen die Kälte als (zu viel) Schnaps. Ausländische Kunden freuen sich über ein neckisches Hütchen, einen Neckrüssel oder einige Rollen unverfänglicher Luftschlangen. Raten Sie jedoch davon ab, am nächsten Tag damit „kostümiert“ ins Meeting zu kommen.

Prunk- und Galasitzungen haben meist eine Kleiderordnung (von kostümiert bis Smoking), die ernsthaft beachtet werden sollte, dann kann es ganz lustig werden. In diesem Jahr sind als „Häs“ Barrak Obama und Horst Schlämmer angesagt. Info für die fremden Gäste: Nur mit schriller Kostümierung lassen sich die bösen Geister vertreiben. Jeder hat jedoch seine eigene „Schmerzgrenze“, was Humor und Peinlichkeit betrifft. Ihre eigene Kostümierung sollte deshalb die Geschmacks- und Toleranzgrenze Ihres Gastes nicht überschreiten.

Und: Lassen Sie ihn niemals allein! Geben Sie ihm das Gefühl, er sei mittendrin, statt fünftes Rad am Wagen.
In einem „Karnevals-Knigge“ las ich den treffenden Satz: „Karneval ist keine intellektuelle Leistung, sondern kommt aus dem Bauch - und darauf muss man sich einlassen!“ Mit einem Helau und einem Alaaf, Susanne Helbach-Grosser (2010)

 

Macht bitte keine Umstände!

Jedes Jahr das gleiche Lied. Nein, nicht „Oh du fröhliche...“, sondern „Wo feiern wir Weihnachten?“ Spätestens ab der Adventszeit türmt sich Frage um Frage matterhornhoch auf. Als das wären:

Dürfen wir als junge Familie einfach mal zu Hause bleiben, um gemeinsam mit den Kids ein ganz intimes Fest nach unserem Geschmack zu gestalten? Was sagen dann die Eltern und Großeltern dazu? Fühlen sie sich einsam und aufs Nebengleis gestellt? Sollten wir ein Eltern- oder Großelternpaar zu uns einladen, um nicht undankbar zu wirken? Wenn ja, welche der Altvorderen, denn alle passen ja nicht um den Tisch? Und können wir Tante Agathe allein trauern lassen, wo der Onkel doch erst kürzlich verstorben ist? Oder: Sollten wir einfach zum Skifahren oder in die Südsee abhauen, um die Qual der Wahl zu vermeiden?

Wochenlang laufen die Telefone heiß, um das Für und Wider aller Möglichkeiten mit den Betroffenen zu diskutieren. Wer in Patchwork-Familien lebt, hat ein noch größeres Palaverpensum zu absolvieren. Kind beim Vater oder bei der Mutter? Was ist mit den drei oder vier Omas und Opas? Kein Wunder, dass vor dem heiligen Fest regelmäßig Stress aufkommt. Dabei sollte ja eigentlich besinnliche Vorfreude auf dem Terminplan stehen.

Allein schon der Gedanke, dass Weihnachtsreisende damit rechnen müssen, mit dem Auto endlos lange im Stau zu stehen oder in der überfüllten Bahn hocken müssen, ist der Horror. Und wer schließlich auserkoren wurde, das Fest auszurichten, muss putzen, Betten beziehen, große Mengen einkaufen (die Verwandten fahren am nächsten Tag ja noch nicht weg, weil sich sonst die Anreise nicht lohnt), kochen, dauernd reden und sich kümmern, Bad und Weinkeller teilen, Wertsachen vor der aufgekratzten Kinderschar in Sicherheit bringen.

Auch wenn alle vorher sagten: „Macht doch bitte keine Umstände!“ lässt sich diese Mammutarbeit nicht vermeiden.

Aber ja, Weihnachten ist das Fest der Liebe, wir sehen das nicht so eng. Und dass nach den Festtagen mit Scheidung gedroht wird, ist doch ein willkommener Nervenkitzel im tristen Ehealltag. Denken wir an die leidenschaftliche Versöhnung nach der Explosion ...

Eins ist klar: Alle Familientraditionen kann niemand berücksichtigen. Dazu gehören auch das Weihnachtsessen, der Baumschmuck, der Kirchgang, die Kleidung, Bescherung vor oder nach dem Mahl. Kompromisse sind ja gut und schön, aber nie eine perfekte Lösung, die jedem gefällt. Also bleibt nur, die totale Überbewertung des Heiligen Abend als Großfamilientreffen endlich abzuschaffen.

Was spielt es schon für eine Rolle, ob man sich genau am 24. Dezember oder später besucht? Das ist doch zu jeder Zeit (meistens) eine Freude, unabhängig vom Datum. Und am Weihnachtsabend mal allein oder zu zweit zu feiern, muss für die Älteren - bei einem Minimum an Verständnis - kein Weltuntergang sein. Im Gegenteil, es gibt keinen Stress durch den Einfall familiärer Horden.

Lassen wir doch den Jungen die freie Entscheidung, was sie mit dem Weihnachtsfest anstellen wollen! Solche Großzügigkeit der Älteren zahlt sich immer aus und der Familienfrieden ist gewahrt. Was gibt es Schöneres? Susanne Helbach-Grosser (2015)

Wir richten Ihre Weihnachtsfeier aus!

Frühzeitig beginnen alle möglichen Lokationen in der lokalen Presse für sich zu werben: „Planen Sie jetzt Ihre Jahresfeier!“

Und es ist in der Tat an der Zeit, sich Gedanken über eine (oder die diesjährige) Weihnachtsfeier im Betrieb zu machen. Diese fabelhafte Gelegenheit, den Mitarbeitern für ihr Engagement zu danken, sie zu motivieren und ein gutes Wir-Gefühl im Team zu erzeugen sollte sich die Firmenleitung nicht entgehen lassen.
In Zeiten knapper Kassen werden meist keine opulenten Feiern anvisiert. Aber auch kleine Feste können für Kunden und Teams den gewünschten Effekt haben. Sie sind allemal besser als gar nichts.

Sind Sie noch auf der Suche nach einer neuen Event-Idee? Dann ist vielleicht bei meinen zusammen getragenen Anregungen DER Knüller für Sie dabei und Sie fangen schnellstens mit der Umsetzung an (Dank der Sammlung aus dem Dashöfer-Verlag die Auswahl noch umfangreicher.) Eventuell dürfen ja die Beschäftigten ihre Kinder mitbringen. Das sorgt für gute Laune. Und wenn alle an der Planung beteiligt werden, stärkt das zusätzlich den Zusammenhalt.

Indoor-Aktivitäten in den eigenen Räumen
Veranstalten Sie in den Firmenräumen ein Konzert, klassisch oder rockig mit anschließendem Empfang.

Sie arbeiten mit internationalen Teams und Kunden? Dann stellen Sie die Weihnachtsfeier doch unter ein Motto und gestalten Sie die Feier mit den Bräuchen eines anderen Landes. Infos zu den Weihnachtsbräuchen in anderen Ländern finden Sie unter http://www.ratgeber-weihnachten.de
Merry Christmas, Joyeux Noël oder God Jul – egal, in welcher Sprache, in welchem Land oder auf welchem Kontinent Weihnachten gefeiert wird – jede Nation pflegt ihre eigenen Traditionen.

Allein schon mit den kulinarischen Ritualen einzelner Länder lässt sich ein fantastisches Buffet aufbauen:

  • Griechenland: Kourabiedes – Butterplätzchen mit Mandeln und Puderzucker und Melomakarona – Gebäck mit Honigsirup.
  • Island: Gingerplätzchen und das sehr beliebte Laufabraud – dünnes Fladenweißbrot, das mit Ornamenten verziert und mit Hangikjöt – geräuchertem Lammfleisch, serviert wird.
  • Frankreich: Dinde aux Marrons – ein mit Maronen garnierter Truthahn.
  • Großbritannien + Irland: Plumpudding - rich dark fruitcake - Nuss pies
  • Südkorea: Weihnachtskuchen mit ordentlich Sahne
  • Russland: Blinis mit Forellenkaviar
  • Schweden: Graved Lachs
  • Italien: Panettone, Aal
  • Schweden: Julkorv - schwedische Bratwurst
  • Finnland: Glögi – Glühwein aus Rotwein, Johannisbeersaft und Gewürzen, der mit Mandelsplittern und Rosinen heiß serviert wird.
  • Japan: Sahnetorte mit Erdbeeren

Mehr unter:
http://www.daskochrezept.de/magazin/specials/weihnachten/weihnachtsbraeuche-aus-aller-welt_151769.html

Sammeln Sie übers ganze Jahr nette Begebenheiten aus Ihrem Büroalltag.

Diese können Sie wie in einem Improvisationstheater nachspielen und die anderen müssen raten, wer oder was gemeint ist.

Engagieren Sie einen Märchenerzähler oder lesen Sie während Ihrer Feier eine Weihnachtsgeschichte vor. Die Kollegen spielen dies nach.

Laden Sie einen Buchautor (w/m) ein, der aus seinem Werk vorliest. Weitere Infos:
http://www.autorenlesungen.de, http://www.fbk-rlp.de. Bitten Sie einen Referenten zu einem speziellen Thema ins Haus.

Über Künstleragenturen können Sie die verschiedensten Interpreten, Artisten und Showacts mit weihnachtlichem Programm buchen (z. B. http://www.kuenstleragentur-scala.de, http://www.uziko.de)

Arbeiten Sie Fragen aus zu Ihren Produkten, Mitarbeitern/Chefs und Ihrer Firmengeschichte und veranstalten Sie ein Quiz. Lassen Sie Teams gegeneinander antreten. Die Gewinner bekommen einen attraktiven Preis.

Viel Spaß verspricht ein Karaoke-Wettbewerb mit Weihnachtsliedern. Anlagen mit den passenden Weihnachtstiteln finden Sie unter http://www.dj-iavolino.de/technik/specials/; http://www.karaoke-version.de/free/karaoke_weihnachtslieder.html; http://www.zeremonienmeister.de

Trendig ist das Unternehmenstheater. Mit professionellen Schauspielern (w/m) wird in einem eigens dafür geschriebenen Theaterstück Kultur, Klima und Profil des Unternehmens ausgedrückt. Anbieter: http://www.businessact.de; http://www.unternehmenstheater88.de/unternehmenstheater; http://www.guxme.de/Agenturen/Eventagenturen.

Veranstalten Sie eine Tombola und spenden Sie den Erlös Ihrer Benefizveranstaltung für eine gemeinnützige Institution.

Im Hof oder in der Empfangshalle Ihrer Firma bauen Sie einen Weihnachtsmarkt auf. Alle tragen etwas dazu bei. Mitarbeiter dürfen ihre außergewöhnlichen Talente zeigen. Schön mit Kindern!

Außer Haus-Events:

Bummeln Sie über einen Weihnachtsmarkt oder/und buchen Sie bei einem Standbetreiber Plätze. Übersicht unter: http://www.weihnachtsmarkt.weihnachten-info.de und bei http://www.ratgeberweihnachten.de/#maerkte.

Veranstalten Sie Menü-Hopping: mehrere Gruppen, mehrere Gänge, mehrere Restaurants. Nach jedem Gang wechseln die Gruppen zu einem der anderen Restaurants. Und zum Abschluss treffen sich alle in einer Bar – ein langer Abend mit intensivem Austausch ist garantiert.

Für ganz kleine Gruppen können Live Escape Games in vielen deutschen Städten gebucht werden. Das sind quasi Computerspiele, nur in echt. Ein völlig neues Erlebnis (z. B. http://exitgames-baden.de

Mit einem Bus gehen Sie auf „Kaffeefahrt“. Chef oder Chefin sind die Reiseleiter. Natürlich werden auch Tombolagegenstände angeboten.

Buchen Sie eine Planwagenfahrt/Schlittenfahrt mit anschließender Einkehr.

Mit Fackeln zu einer Grillhütte im Wald. Ein gemeinsamer Waldspaziergang /Wanderung /Schnitzeljagd kann sehr romantisch sein. Unterwegs taucht ganz „zufällig“ ein Punsch-Kakao-Lebkuchen-Stand auf.

Oder man fährt gleich mit der ganzen Mannschaft auf eine Hütte in den Bergen (http://www.huettenferien.de).

Lassen Sie die Mitarbeiter ihre eigenen Weihnachtsbäume aus dem Wald holen. Nein, nicht klauen - Förstereien und Gärtnereien bieten so etwas an. Abschluss ist dann in einem Wirtshaus in der Nähe.

Es gibt 260 Anbieter für Rittermahle: http://www.rittermahl.de. Weihnachten einmal mittelalterlich tafeln und auf die guten Umgangsformen pfeifen!

Weihnachtsfeier auf dem Schiff: www.weihnachtsfeier-online.de.

Nach einer Vorstellung im Theater/Musical gibt es anschließend dort im Foyer einen Empfang mit Buffet.

Betriebsfeste in Museum. Schauen Sie mal rein bei http://www.zeremonienmeister.de.

Und falls Sie der ganzen weihnachtlichen Feierei nichts abgewinnen können, verlegen Sie doch Ihr Firmen-Event einfach an den Anfang des neuen Jahres.

Was Ihr nicht tut mit Lust, gedeiht Euch nicht. (William Shakespeare), Susanne Helbach-Grosser (2017)